Blog

Miri war drei Wochen für uns als Technikerin im Einsatz. Sie berichtet mit ihrem ganz persönlichen Blick auf die Situation und ihren Alltag im TSP, zwischen Verwundeten, den Schatten des Kriegs und der Notwendigkeit humanitärer Hilfe - auch über die eigenen Belastungsgrenzen hinweg. Der Einsatz hat sie mit vielen Fragen zurückgelassen und ihre Sicht auf die Welt ein Stück weit verändert.

von

"Feiern um zu vergessen, das Leben genießen weil viele um die Flüchtigkeit des Augenblicks wissen. Vielleicht auch verdrängen, dass Erbil trotz der Sicherheit die es bietet, trotz des angenehmen Lebens hier 2014 nur knapp dem Schicksal Mossuls entronnen ist."

Kris, Head of Mission in Erbil, berichtet von den krassen Gegensätzen zwischen Erbil und Mossul.

von

In Mossul hat unser medizinisches Team zum großen Teil gewechselt.
Die drei Neuankömmlinge hätten kaum einen härteren Einstieg haben können. Der IS hat kurz nach ihrer Ankunft begonnen, Anschläge im befreiten Teil Mossuls zu verüben. Unser Team ist und bleibt aber stabil, wofür es unsere ganze Bewunderung hat, und arbeitet weiter.
Hier der erste Bericht von den Neulingen Elisa und Stefan.

von

"Die letzten Tage waren für das Team wahnsinnig anstrengend. Der Strom an Patient*innen reißt nicht ab. Meistens sind es weit mehr als 30 Schwerverletzte, Zivilist*innen und Kombattanten die pro Tag bei uns auflaufen. Für viele kommt jede Hilfe zu spät, sie werden praktisch sterbend eingeliefert." Die Lage in Mossul bleibt weiterhin dramatisch. Sebastian mit einem eindringlichen Bericht aus unserem Trauma Stabilization Point in der umkämpften Stadt.

von

Wie kommen die Verletzten zu uns? Was ist ein CCP? Und wie sind wir vor Ort geschützt?
Seb mit einem weiteren Beitrag aus unserem Trauma Stabilization Point in Mossul.

von

Kannst du uns ins Fernsehen bringen? Und schreibst du gerne Newsletter? Wir suchen dringend jemanden, der uns ehrenamtlich in der Öffentlichkeitsarbeit unterstützen kann.

von

Unser CEO Sebastian mit einem kleinen Erfahrungsbericht aus Mossul.
"Eine weitere Nachtschicht ist rum für das CADUS-Team im TSP Mossul. Wenn das Fastenbrechen durch ist, es dunkel ist und die Temperatur sich um eine Nuance abgekühlt hat, beginnen die Schußwechsel wieder. Es kann fast schon fest damit gerechnet werden, dass es nachts nochmal zu einem erhöhten Ansturm von Patient*innen kommt."

 

von

„Es wird lange dauern, es wird heftig und sämtliche Trauma Stabilization Points* werden an die Kapazitätsgrenze kommen. Wir sind als vierter TSP also gerade rechtzeitig da und was Material und Personal angeht auch sehr gut aufgestellt,“ fasst Kris, aktuell für CADUS in Mossul, die Situation zusammen.

von

Neuigkeiten aus dem Irak: unser Technikteam leistet Aufbauhilfe im Al-Khansa Kinderkrankenhaus, während wir mit einem angepassten Konzept unseres Mobile Hospitals einen Trauma Stabilisation Point (TSP) in West-Mossul betreiben.

von

Eine Option für einen Einsatz unseres Mobile Hospital ist die Unterstützung des Al-Khansa Kinderkrankenhauses in Ost-Mossul. Fee, unsere derzeitige Head of Mission für das Mobile Hospital, hat sich dafür ein Bild vom Krankenhaus für uns gemacht. Im folgenden wollen wir die Situation schildern.

von