Datenprojekt

Eine der größten Herausforderungen an die Hilfe in Katastrophen ist die Koordination von Organisationen untereinander.

Zusammengebrochene Mobilfunknetze und nicht vorhandenes Internet reduzieren die Möglichkeit des Austauschs auf vis-à-vis-Kontakte und konventionelle Gruppentreffen.

Sinnvolle Organisation und Aufgabenverteilung in technischer und medizinscher Hilfe werden dadurch erschwert.

Unterstützt von der HTW Berlin hat CADUS begonnen, ein auf p2p basierendes Kommunikationssystem zu entwickeln. Dieses ermöglicht Organisationen:

  • sich zu vernetzen (wer ist da/ wer kann was/ wer macht was…)
  • anfallende Aufgaben ressourcenorientiert untereinander zu verteilen
  • tagesaktuell zu kommunizieren
  • Schadenslagen zu erfassen und zu teilen
  • Das Programm ist darüber hinaus geeignet, Organisationen in ihrem „Alltagsgeschäft“ in ruralen Gebieten in LDCs zu unterstützen und zu vernetzen.
  • Mit Hilfe von Metadaten-Analysen kann die Wirksamkeit ergriffener Maßnahmen geprüft werden. Diese Daten können zudem wichtige Erkenntnisse für interdisziplinäre Forschungsprojekte liefern.

Unser CEO Sebastian Jünemann durfte 2015 auf dem 32. Chaos Communication Congress des Chaos Computer Clubs über die Möglichkeiten und Fallstricke von Kommunikation in Krisensituationen referieren und unsere Ideen dazu präsentieren.

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