Wasserversorgung

In Rojava sind durch den Krieg großtechnische Anlagen der Grundversorgung und Infrastruktur in starke Mitleidenschaft gezogen worden. Teile wurden beschädigt oder demontiert, vorhandene Anlagen können nicht mehr betrieben werden. Die Beschaffung von Ersatzteilen ist aufgrund des gegen die Region verhängten Embargos nicht möglich. War die Grundversorgung bereits vor dem Krieg nicht nachhaltig abgesichert, so ist sie nun in einem desaströsen Zustand. Eine Wiederinstandsetzung lässt sich von den Strukturen zurzeit nicht stemmen. Es fehlt nicht nur an Material oder Geld, sondern häufig auch an Fachwissen. Die Auswirkungen auf den Alltag sind allgegenwärtig. Eine ungenügende Versorgung mit Trinkwasser, ungelöste Abwasserprobleme und Notlösungen zur Stromversorgung.

CADUS hat eine Bestandsaufnahme der Trink-, Abwasser- und Abfallsituation durchgeführt und einen Bedarf an nachhaltigen Konzepten, technischen Gerätschaften und Fachwissen ermittelt. Wir wollen uns in diesem Bereich weiter engagieren und suchen – auch in der internationalen Gemeinschaft – nach Möglichkeiten bestehende Anlagen wieder in Stand zu setzen. Um dem Mangel an Fachwissen zu begegnen, halten wir es für sinnvoll auch in diesem Bereich Schulungen durchzuführen. Zusätzlich wurden bereits Schulungen zum Thema Hygiene und Wasser in Flüchtlings Camps durch geführt. Diese sollen weiter ausgebaut werden. Dieser Aufgabe wollen wir uns weiterhin widmen, da sie zur Sicherung der Verbesserung der elementaren Lebensbedingungen beiträgt.

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